«Booomer» geht in die zweite Runde
Bild/Illu/Video: zVg.

«Booomer» geht in die zweite Runde

Wie schnell war euch klar, nach dem ersten «Booomer» 2020 wieder ein Event auf die Beine zu stellen?

Wir sassen relativ rasch zusammen und reflektierten den Event in allen Details. Da die Zuschauerzahl nicht ganz dem entsprach was wir uns erhofften, wurde natürlich der ganze Event in Frage gestellt.

Bei der Auswertung kamen wir zum Schluss, dass die Zufriedenheit und die Feedbacks der Besuchenden allesamt positiv ausfielen. Dies motivierte uns natürlich. So versuchten wir, ein passendes Datum zu finden und starteten mit leicht abgeändertem OK die Vorbereitungen.


Wie waren die Reaktionen im Tal auf eure Initiative?

Grundsätzlich kriegten wir nur positives Feedback zurück. Natürlich war es nicht ideal, dass am selben Datum das Weinfest in der Bündner Herrschaft stattfand und Jagdzeit war. Deshalb versuchten wir extra ein Datum zu finden, an dem sonst nichts ist und die Jagd pausiert.


Der Festivalsommer findet in diesem Jahr nicht statt. Rechnet ihr mit mehr Zuschauern als sonst?

Es ist natürlich sehr schade, dass der ganze Konzertsommer ins Wasser fällt. Wir hatten uns auch schon auf das eine oder andere Festival gefreut. Es ist schwierig einzuschätzen, wie die Bevölkerung reagiert. Uns selbst fehlen die Musikevents und deshalb erhoffen wir uns, dass Menschen, welchen es gleich geht unseren Event besuchen werden.


Hattet ihr nie Bedenken, dass auch euer Event nicht stattfinden könnte, wegen der Corona-Krise?

Diese Bedenken begleiten uns jeden Tag. Wir sind aber in engem Kontakt mit dem Kanton und warten natürlich den Bundesratsentscheid Ende Mai ab. Danach weiss man mehr und sieht auch welche Konsequenzen auf uns zukommen werden. Ich denke aber, dass ein Event unserer Grösse (bis 700 Personen Kapazität) mit einigen Einschränkungen durchgeführt werden kann. Wir werden sicherlich nichts erzwingen. Falls für die Gesundheit der Bevölkerung ein Risiko bestehen wird, werden wir den Event sicherlich nicht durchführen.


Neben dem ziemlich bekannten Popmusiker Damian Lynn konntet ihr noch die Newcomerin Jacinta Neves verpflichten. Wie wichtig ist euch das Entdecken und Fördern von jungen Talenten aus dem Tal?

Nachdem im letzten Jahr mit Mattiu Defuns und Hedgehog zwei Bündner am Start waren, versuchten wir dieses Jahr ein Künstler aus dem Unterland zu gewinnen. Dadurch erhoffen wir uns auch einige auswertige Gäste für unseren Event zu gewinnen.


Gleichzeitig wollen wir aber regionalen Talenten eine Chance geben, ihr Können zu präsentieren. Da einige in unserem Verein selber in einer Band spielten oder immer noch spielen, sind wir uns bewusst wie wichtig solche Möglichkeiten sind.


Wir sind ein Event im Prättigau und wollen somit auch zeigen, dass wir im Prättigau einiges an musikalischem Potential zu bieten haben.

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