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Bild/Illu/Video: Stephan Bosshard

Das Phänomen Schwarzeis

Beim schwarzen Eis spielt die Natur insofern verrückt, wenn wir Minus-Temperaturen haben ohne die dazugehörigen Niederschläge, so wie es auch in diesem Jahr der Fall ist. Es braucht nämlich etliche Tage mit Minus-Graden, um den See zu frieren zu lassen. So konnte sich das Eis bilden, ohne dass auch nur eine Flocke Schnee drauf gefallen ist! Durch diese Ausnahmesituation erscheint das darunterliegende Wasser jetzt dunkel bis schwarz.


Die Eisdecke ist tragfähig, was den Eisläufer freut, denn nun kann er seine Kurven wirklich auf einem See drehen. Mutige Fussgänger konnten erleben, wie es ist auf dem See zu spazieren und sich dabei zu fühlen, als würde man über Wasser gehen. Ein zusätzliches Schauspiel bieten die mit eingefrorenen Wellenbewegungen, welche sogar in den Untiefen zu sehen sind.


Das Phänomenale ergibt sich nicht nur aus der Dunklen Fläche, die da still liegt und auf den Frühling wartet, nein eher dadurch, dass die Unterwasserwelt lebt und wir sie so wie in einem Aquarium ansehen können. Vermutlich werden die Fische die wenigen Leute, als ihr Phänomen betrachten, so wie wir sie ansehen!


Es braucht sicher einigen Mut die Fläche zu betreten, da am Rande immer wieder Risse sichtbar sind doch kann man an deren Tiefe feststellen, wie tief der See doch gefroren ist. Es braucht mindesten 8 cm Eis um eine Tragfähigkeit zu garantieren. An dem Tag als die Fotos entstanden sind, muss die definitiv vorhanden gewesenen sein, da sich diverse Leute darauf wagten.

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