Bild/Illu/Video: Markus Schädler

Einen Baum pflanzen am Walensee

Kurz nach dem Saisonwechsel des Schiffbetriebs Walensee möchte ich nochmals den Blick auf den Walensee richten, auf eine einmalige Aktion am 9. November und weitere Attraktionen zwischen Walenstadt und Weesen.


«Sind Sie Teil unseres Nachhaltigkeitsprojektes am See und pflanzen Sie Ihren eigenen Baum. - Neubepflanzung am Seeufer des Walensee»:


Die Raiffeisenbank Walenstadt feierte am 1. Juni 2019 ihren 100. Geburtstag. Tief in der Geschichte Walenstadts verankert, will nun die Bank zum Jubiläum zusammen mit der Bevölkerung den Waldabschnitt neu bepflanzen und somit einen nachhaltigen Nutzen für alle schaffen. Dazu die RW auf ihrer Homepage und den Informations-Tafeln:


«Der Waldabschnitt oberhalb der bekannten Seepromenade nahe dem Spielplatz in Walenstadt wurde jahrzehntelang vom Schweizer Militär als Schiessübungsplatz genutzt. Dadurch erfolgte eine Anhäufung von abgefeuertem Blei und Munitionsreste reicherten sich vermehrt im Boden und in den Bäumen an. Die Nutzung dieses Waldgebiets als Schiessübungsplatz für die Schweizer Armee wurde circa 1985 eingestellt.


Als erster Schritt fand die Waldrodung statt, welche durch die regionale Forstgruppe geleitet wurde. Danach wurde das ganze Gebiet geräumt. Nun wird am 9. November 2019 ein Bepflanzungs-Tag durchgeführt. Im Rahmen dieses Events ist die Bevölkerung, von jung bis alt, herzlich eingeladen, die jungen Bäume in frische Erde zu pflanzen. Wir laden die ganze Bevölkerung ein, sich gemeinsam mit uns für die Erneuerung des Waldes einzusetzen und dies entsprechend zu feiern.»


Auch sonst viel los am Walensee

Wild, Raclette, Chinoise, Fondue….  Nach der Sommersaison ist auf dem Walensee und entlang dem Walensee nach wie vor viel geboten. Mehr dazu auch auf der Internetseite der Walensee-Schifffahrt. Dazu kommen noch Aktionen wie oben erwähnter Bepflanzungstag oder Qulturelles:


Am Sonntag, 27. Oktober, ab 14.00 Uhr, findet die Konzert-Veranstaltung «Lisztomania» statt, mit Werken von Franz Liszt und anderen Klassikern. Dazu trifft man sich im Café Liszt, gerne auch auf der kleinen Terrasse. Wenn der Kirsch in der Kirschtorte perlt, dann ist dies im Liszt jetzt wieder so «normal» wie früher, wobei die weiteren Süssigkeiten qualitativ genau so verführerisch sind. Mit Kaffee und Tee in grösster Auswahl. Dazu eine Bedienung, ein Service, der seinen Namen verdient.


Noch mehr Qulturelles

Samstag, 9. November 2019: Blues, Funk, Folk und Rock im Städtli Weesen! Der traditionelle Anlass «November-Blues» in einem neuen Rahmen durchgeführt: In verschiedenen Lokalen werden unterschiedliche Musikrichtungen mit bekannten Musiker/-innen und Sänger/-innen sowie neuen Talenten präsentiert. Jedes Lokal bietet nicht nur für die Ohren, sondern auch für den Magen, seine ganz speziell für diesen Anlass ausgesuchten Leckerbissen an. Dank den unterschiedlichen Musikrichtungen ist sicher für alle Generationen etwas dabei. Auch das abwechslungsreiche kulinarische Angebot bietet Leckeres für jeden Geschmack.  Ziel der Kulturkommission Weesen ist es, allen Besuchern einen unvergesslichen Abend zu bieten.


«Ess-Qultur» in der «Fischerstube»

Zum Schluss heute noch unsere aktuellste positive Erfahrung in Weesen. Da können wir nur empfehlen, die «Ess-Qultur» persönlich zu erleben!


Tripadvisor-Bewertungen haben uns wieder einmal die richtige Adresse genannt: die Fischerstube in Weesen. Nicht direkt an der Promenade, sondern «dezent» im Städtli, von aussen ein stilvolles Haus mit dezenter Werbung. Wer sich dann über die lange Treppe in die Gasträume begibt, wird durchgehend positiv überrascht: Begrüssung, Räume, Bedienung, Küche - alles stilvoll und alles gute Gründe, bald wieder in der Fischerstube einzukehren (und nächstes Mal vorher einen Tisch zu reservieren!). Die Präsentation der angebotenen Fische, siehe auch Fotos, zeigte die Klasse auf, in der sich die Fischerstube befindet. Wir hatten uns für eine Hausspezialität entschieden, Felchenfilets, gratiniert (provencale), dazu Blattspinat und Trockenreis. Und die Wahl dann nicht bereut, denn schon allein diese Portion war absolut traumhaft- vielleicht wagen wir uns nächstes Mal dann wirklich an die Kombination des nostalgischen Zwei-Gang-Menüs mit eben erwähntem Gang sowie zusätzlich gebackenen Eglifilets, Sauce Tartare und Kartoffeln. «Guter Hunger» ist dann wahrscheinlich Pflicht!


Winterzeit

Am Sonntag werden die Uhren bekanntlich umgestellt. Auch die Zahl meiner Ausflüge reduziert sich in der kälteren Jahreszeit – deshalb wird mein RegioTipp in den nächsten Monaten in der Regel alle zwei Wochen zu lesen sein. In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern sehr viel Spass und weiterhin eine gute und gesunde Zeit!

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