«Home Sweet Home» im Ausnahmezustand
Bild/Illu/Video: Heidi Troisio

«Home Sweet Home» im Ausnahmezustand

Und jetzt läuft plötzlich nichts mehr - nicht einmal Fussballspiele im Fernsehen, sagte kürzlich mein Göttergatte mit Mitleid erregendem Unterton zu mir. Ich hingegen vermisse vor allem unsere Eltern. Wir sehen uns zwar regelmässig dank Videotelefonie, aber unseren Söhnen ist dann richtig anzumerken, dass sie viel lieber mit ihren heissgeliebten Nonni spielen würden anstatt via Video zu quatschen. Auch freue ich mich, irgendwann wieder Playdates mit meiner Mami-Clique vereinbaren zu können. In der Zwischenzeit läuft unser «Yummy Mummies» - Chat auf Hochtouren.


Ich habe mich auf alle Fälle dafür entschieden, das Beste daraus zu machen: Ich geniesse die gewonnene Familienzeit und nutze diese ausserordentlichen Umstände, um zur Ruhe zu kommen. Endlich können wir unsere Wohnung und unseren kleinen Spielplatz in vollen Zügen auskosten und in Jogginghose herumlaufen. Der stressige Alltag holt uns genug früh wieder ein. Ausserdem: Langweilig wird mir nie. Einen Teil der gewonnenen Freizeit nutze ich derzeit, um die Corona Hilfe Liechtenstein auf Social Media zu unterstützen.


Zum Schluss noch ein Input...

Durch eine Diskussion in der Coronahilfe-Facebookgruppe wurde ich darauf aufmerksam, dass die angeordnete Quarantäne zu einem Anstieg von häuslicher Gewalt führen kann. Lassen wir das nicht zu. Hören wir auch jetzt hin. Die professionellen Anlaufstellen sind trotz Ausnahmezustand erreichbar.


... Und ein paar Worte zum Bild: Nonnina, Nonna, Nonno und Nonnu wir vermissen euch ganz fest.

Themenverwandte Artikel

Mein Senf zum Coronavirus
Bild/Illu/Video: Heidi Troisio

Mein Senf zum Coronavirus

Lasst uns anstecken von der Solidaritätswelle
Bild/Illu/Video: Nadine Haltner

Lasst uns anstecken von der Solidaritätswelle

Empfohlene Artikel