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Lasst uns anstecken von der Solidaritätswelle
Bild/Illu/Video: Nadine Haltner

Lasst uns anstecken von der Solidaritätswelle

Risikogruppen wie kranke und ältere Menschen sollen zu Hause bleiben, der Rest der Gesellschaft soll seine sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren.


Kurz nach Bekanntgabe dieser Informationen hat sich in Liechtenstein und der Schweiz eine Welle der Solidarität gebildet. Hunderte Menschen bieten Kinderbetreuung für berufstätige Eltern oder Einkaufsdienste für ältere Menschen an. Ganz wichtig dabei: Auch bei der Nachbarschaftshilfe müssen die Empfehlungen der Behörden strikt eingehalten werden, ansonsten nützen alle Massnahmen nichts, den Virus einzudämmen. Ich verlinke euch im Kommentar die Koordinationsstelle der Hilfsangebote aus der Region Liechtenstein. Bitte lest euch auch die Informationen beziehungsweise die Verhaltensregeln für die Helfer genau durch.


Ich finde es wirklich schön, wieviele Menschen sich derzeit melden, um anderen zu helfen - und das unentgeltlich und ohne Gegenleistung! Es würde mich freuen, wenn das kein Ausnahmezustand bleibt! Auch nach dieser Corona-Krise gibt es kranke und ältere Menschen sowie überlastete Familien, die unkomplizierte Hilfe im Alltag gut gebrauchen könnten. Diese Personen muss man übrigens auch nicht weit suchen gehen, meistens sind es die eigenen Eltern bzw. Grosseltern, die ältere Frau von nebenan, der Arbeitskollege oder die Mami aus dem MuKi-Turnen. Ich finde unser Wohlstandsland könnte auch im normalen Alltag ausserhalb von Krisenzeiten mehr Solidarität vertragen. Und bitte, seid Euch auch nicht zu schade, selbst Hilfe anzunehmen.

Die aktuellen Umstände verunsichern. Es bleibt unklar, wie sich die Corona-Situation weiterentwickelt. Noch während ich diesen Blog-Artikel verfasse, geben die Behörden die nächsten Massnahmen bekannt. Versuchen wir das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Testen wir innovative Möglichkeiten wie zum Beispiel Home Office und E-Learning. Teilen wir die Kinderbetreuung und die externe Arbeit neu untereinander auf. Und: Nutzen wir diese Zwangspause im Terminkalender für das, was im stressigen Alltag vielfach zu kurz kommt: Das Spielen und Quatschen mit der eigenen Familie zu Hause.


Foto: Nadine Haltner Fotografie aus der Rubrik A Picture A Day Keeps The Devil Away

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