Leben und Schreiben mit Borderline
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Leben und Schreiben mit Borderline

Was genau bedeutet Borderline? Um was für eine Krankheit handelt es sich?

Rund um das Thema «Borderline» klafft eine große Wissenslücke in der Gesellschaft beziehungsweise ranken sich etliche «Mythen». Daher gleich eine Klarstellung:  Das Borderline-Syndrom wird auch als «Borderline-Persönlichkeitsstörung» beziehungsweise «emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs» genannt. Aus beiden Bezeichnungen geht bereits hervor, dass es sich um komplexe Persönlichkeitsstörung handelt. Klassifiziert wird sie sowohl im DSM-5 (dem Klassifikationssystem der American Psychiatric Association) als auch über die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (ICD). In beiden Fällen als Persönlichkeitsstörung. Diese Differenzierungen der Begrifflichkeiten halte ich für äusserst wichtig, denn es ist etwas anderes, eine Störung zu beheben als eine Krankheit zu heilen. Gerade im Fall von Borderlinern kommt es häufig nach der Diagnose zu einer Verschlechterung beziehungsweise Verstärkung und/oder Ausweitung der Symptome. Dies ist vor allem der Informationsflut im Internet geschuldet, die verantwortungslos Selbsttests anbietet und zu unqualifizierten Selbstdiagnosen einlädt. Wer erst einmal liest, woran er/sie noch leidet sollte, entwickelt häufig genau diese Symptome – quasi eine Umkehrung des Placebo-Effekts.


Die Symptomatik kann vielfältig ausgeprägt sein und überschneidet sich mit anderen psychischen Störungen und Erkrankungen, was eine präzise Abgrenzung erschwert. Ebenso wie die Tatsache, dass auch «normale» Menschen in Laufe ihres Lebens zu den Symptomen oder dem damit einhergehenden Verhalten neigen: Emotionale Labilität, Ängstlichkeit, Trennungsangst, Depressivität, Impulsivität, Neigung zu riskantem Verhalten, Feindseligkeit, Hoffnungslosigkeit, Gereiztheit, Aggressivität, eingeschränkte Empathiefähigkeit, Instabilität bei Zielvorhaben, Identitätskrisen ... all das ist typisch menschlich. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung wird Borderline häufig auf selbstverletzendes Verhalten (in Form von Schnittwunden), Suchtprobleme und Depression/Suizidneigung reduziert. Dabei ist das nur die sichtbare Spitze des Eisberges. Selbstverletzendes Verhalten zum Beispiel hat viele Ausprägungen, kann ohne jegliche körperliche Verletzung in Form von Selbstentwertung stattfinden.


Welche Menschen sind davon betroffen und wie oft kommt diese Krankheit bei uns vor?

Ein Borderline-Syndrom ist also eine komplexe Persönlichkeitsstörung, die bei jedem Betroffenen aus der individuellen Situation heraus entsteht und entsprechend unterschiedlich verläuft. Leider ist es nicht so einfach wie mit einer Grippe, die durch einen Virus hervorgerufen wird. Über die Ursachen, die zur Entstehung führen, gibt es verschiedene Theorien. Aus meiner eigenen Erfahrung spielen dabei verschiedene Faktoren zusammen: 1. eine (wie auch immer) bedingte Neigung zu starken Emotionen, Hypersensibilität oder ähnlichem. 2. Frühkindliche Traumatisierungen und 3. ein Umfeld, dass keinen Halt oder Geborgenheit vermitteln konnte, um die Auswirkungen der Traumatisierungen zu mildern.  4. Neueste Forschungen vermuten auch Zusammenhänge mit Abweichungen im Gehirn.

Recherchiert man im Internet, kommt man auf verschiedene Zahlen, denen zufolge zwischen 5 und 10 % der Bevölkerung betroffen sein könnten. Das ist ein ziemlich großer Anteil, der mich hinterfragen lässt, wo die Grenzen zwischen «normal» und «gestört» verlaufen. Betrachtet man die zuvor genannten Symptome, findet sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens darin wieder. Wenn nun just in diesem Augenblick ein Testverfahren durchlaufen wird, folgt eine Diagnose, die üblicherweise nicht wieder aufgehoben wird. Einmal Borderliner – immer Borderliner. Ich treffe sehr oft auf Menschen, die mit Borderline vor allem vier Aussagen verbinden: Beziehungsunfähig, arbeitsunfähig, lebensunfähig und unheilbar.


In Selbsthilfegruppe erlebe ich regelmäßig Betroffene, die sich selbst immer tiefer in der Idee verstrickten, dass niemand sie versteht, nichts helfen kann und die Anderen sie als Monster betrachten und ablehnen. Das klingt vielleicht überzogen, aber genau diese Worte werden verwendet: «Monster». Viel zu oft treffe ich Sätze wie diesen: «Wir sind doch nicht die Monster, für die die Anderen uns halten.» «Keiner will etwas mit mir zu tun haben, jeder lehnt mich ab.» «Die Anderen sind echt Scheisse, weil sie uns nicht so nehmen, wie wir sind.» «Ich hasse mich selbst und mein Leben abgrundtief.»

Krankheit oder Persönlichkeitsstörung mag eine zu klärende Frage sein, doch es gibt noch einen weiteren, ebenso wichtigen Aspekt:  Die Kluft aus fehlender Information zu schliessen. Sowohl zwischen Betroffenen und Nicht-Betroffenen, um hier Stigmatisierung, Vorurteile und Zuschreiben abzubauen. Aber auch die Kluft zwischen Betroffenen, die noch mittendrin stecken und jenen, die für sich einen guten Weg gefunden haben und mit ihren Erfahrungen andere unterstützen könnten – also das Dogma «unheilbar» entkräften.


Wie bist du selbst damit umgegangen? Ist eine Therapie unausweichlich, oder hast du den Weg daraus selbst gefunden?

Meine Diagnose kam recht spät. Ich war bereits Mitte 40, hatte ein Leben voller Chaos hinter mir inklusive zweimaligem Burnout. Die Diagnose war also kein Schnelltest oder eine Momentaufnahme, sondern sie resultierte aus der Reflexion von beinahe 30 Lebensjahren, in denen immer wiederkehrende Muster (die meiner Borderline-Persönlichkeit) sichtbar wurden. Auf diese Muster hinzuschauen und mich selbst als die Verursacherin all jenes wahrzunehmen, für das ich jahrelang liebend gerne die Umwelt zur Verantwortung gezogen habe, war alles andere als leicht, doch es war der Beginn meiner Aussöhnung beziehungsweise Auflösung des Problems Borderline.

Geholfen hat mir dabei die Tatsache, dass ich bereits recht früh in mir den Wunsch verspürte, herauszufinden, wie ich mit mir und der Welt zurechtkommen kann. Ich befasste mich über die Jahre mit vielen Themen wie Psychologie, Philosophie, alternative Heilmethoden, Weisheitslehren und vielem mehr. Letztendlich habe ich daraus meinen eigenen Weg kreiert. Systemische Therapie war für mich der Einstieg, doch die eigentliche Arbeit leistete ich allein während des Schreibprozesses von JAN/A. Wenn ich die Komplexität eines Borderline Syndroms betrachte, fällt es mir schwer mir vorzustellen, dass es nur eine Methode oder Therapie geben soll, die zur Lösung führt. Ganz im Gegenteil. So viele Aspekte wirken ineinander und bieten Ansatzpunkte. Manche werden eher über den psychologischen Weg einsteigen, andere über Bewusstseinsarbeit oder Achtsamkeitstraining. Mein Zugang war und ist philosophisch.


Unterschiedliche Standpunkte einnehmen, möglichst das Ganze einbeziehen, Reflexion, permanentes Hinterfragen in dem Wissen, niemals die Wahrheit zu erfahren, sondern bestenfalls eine Annäherung an das, was es sein könnte. Angelehnt an den Spruch «ich weiß, dass ich nichts weiss» füge ich für mich hinzu: «Aber eines weiss ich mit Gewissheit: Alles auf meinem Lebensweg wurde dort für mich platziert gemäss einem Masterplan der Schöpfung. Ich kenne diesen Plan zwar nicht, aber wer bin ich, ihn in Frage zu stellen? Nur ein bescheidener menschlicher Geist, ein Fünkchen inmitten eines lebendigen Universums, das seit Milliarden von Jahren existiert.» Ich glaube nicht an Zufälle oder Schicksal, aber an das Gesetz der Anziehung und dass unser Umfeld stets auch unser Innenleben spiegelt.


Wie lange begleitet dich das Borderline Syndrom schon?

Romantisch formuliert fiel ich mit 3,5 Jahren in die Dunkelheit. Ein traumatisches Erlebnis sorgte dafür, dass ich jegliches Vertrauen ins Umfeld – auch meine Familie – verlor. Angst wurde mein ständiger Begleiter, der wiederum Druck auslöste, Streben nach Fehlerfreiheit oder Perfektionismus, Aufgabe der eigenen Bedürfnisse, um der Erwartungshaltung anderer gerecht zu werden, Entkopplung vom eigenen Gefühlsleben, Selbstverletzung ... Borderline entsteht nicht von heute auf morgen, sondern schleichend. Wenn es nicht erkannt wird und plötzlich scheinbar wie aus dem Nichts die Symptome sichtbar werden, dann sind die Menschen rundum überrascht und verstehen oft nicht, wie das geschehen konnte ... Dabei geschah es bereits über Jahre direkt vor ihren Augen. Sie konnten es nur nicht erkennen, weil sie nicht wussten, worauf sie hätten achten sollen.

Im Rückblick betrachtet wären die ersten Symptome im Alter von 14 erkennbar gewesen in der Art und Weise, wie ich mit dem Tod meines Vaters umging. Doch es fiel niemandem auf. Insofern begleitet mich mein Borderline Syndrom seit mehr als 35 Jahren.


Wie gehst du damit um? Wie gestaltet sich dein Leben damit? Gibt es Einschränkungen? Musst du Tabletten nehmen? Was rätst du anderen Betroffenen?

Nachdem die Diagnose für mich klar war, wusste ich, woran ich arbeiten konnte. Das war befreiend. Ich konnte endlich etwas tun. Und das habe ich. Mit JAN/A räumte ich alle meine noch vorhandenen inneren Konflikte auf, kehrte zurück in die Umarmung des Lebens, zu Selbstliebe und sorgsamen Umgang mit mir selbst. Ich fühle mich heute blendend. Sowohl privat als auch beruflich gehe ich sehr transparent mit meiner Borderline-Thematik um.


Erstaunlicherweise sind die meisten, die mich kennenlernen, völlig überrascht und können sich nicht vorstellen, dass ich eine von «denen» sei. Das bestärkt mich darin, weiterhin offen darüber zu sprechen. Ich füge den Vorurteilen und Klischees eine neue Facette hinzu: Intensive Lebensfreude – denn ich habe erkannt, dass ich die extreme Emotionalität meiner Borderline-Persönlichkeit durchwegs positiv ausleben kann. Meine Emotionen wollen gelebt werden! Unterdrücke ich, was ich bin, werden sie zu Depressionen und in Folge selbstzerstörerisch. Lebe ich meine Kreativität und mich selbst aus, entsteht daraus bedingungslose Lebensfreude.

Vereinfacht gesagt: meine Therapie ist der offene Umgang mit dem Thema. Ich habe meine Gedanken und Gefühle Jahrzehntelang vor der Öffentlichkeit versteckt. Nun teile ich sie, und mir geht es gut. Ich habe keinerlei Einschränkungen. Tabletten nahm ich nie. Heute bezeichne ich (auch nach Abklärung mit Therapeuten) als «Borderline solved» oder post-borderline. Ich lebe symptom- und beschwerdefrei, mit intensiven Emotionen und Hypersensitivität.

Mein Rat an andere Betroffene:

Vertraut darauf, dass kein Problem getrennt von der Lösung existiert. Es gibt auch für euch einen Weg. Dieser offenbart sich vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber er ist da. Habt Geduld mit euch selbst. Gebt euch die Zeit, die es braucht. Was über Jahre entstand, löst sich nicht in wenigen Tagen.


Sprecht mit Betroffenen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen und euch über ihren Lösungsweg berichten können. Während meiner Coaching-Ausbildung wurde mir folgendes eingehend nahegelegt: «Arbeite nie mit einem Depressiven, wenn du in diesem Augenblick nicht vollkommen in dir gefestigt bist, sonst gibt es am Ende zwei Depressive.» Auf meinem eigenen Weg hat es mir phasenweise sehr geholfen, mein Umfeld frei von Menschen zu halten, die nur über Probleme sprechen ohne ernsthaft an Lösungen zu arbeiten.


Therapeuten, Ärzte, Psychologen... sie alle können stets nur Wegbegleiter sind. Niemand von ihnen kann auch nur einen Schritt deines Weges für dich gehen. Es ist stets deine Entscheidung und Verantwortung, ob und wann du losgehst, wie weit du gehst und wie lange es dauern wird. Die gute Nachricht: In dem Moment, in dem wir damit aufhören, unsere Energie darauf zu verwenden, ein Problem in uns aufrecht zu erhalten, wird enorm viel Kraft dafür frei, etwas anderes aus unserem Leben zu machen.»


Erzähle uns von deinen Büchern. Ich habe gelesen, dass du deine Trilogie «Jan/a» abschliesst und eine Fortsetzung von «Embrace» schreibst. Um was drehen sich deine Bücher?

«JAN/A – Eine [nicht] ganz alltägliche Liebesgeschichte» ist genau genommen das exakte Protokoll meines Auflösungsprozesses meiner inneren Konflikte. Codiert in jenen Metaphern, mit denen mit Unterbewusstsein arbeitet. Zu Beginn einzelner Szenen rief ich alte, blockierende Emotionen in mir wach, und schrieb in einer Trance eine Geschichte dazu, nahm wechselweise die Rollen meiner Protagonisten ein, erlebte, wie sie einander das gaben, war mir seinerzeit als Kind gefehlt hatte. Diese «verschollenen» Gefühle wie Vertrauen, Geborgenheit, Liebe verankerte ich u.a. durch die Musik, die ich dabei hörte und auch heute noch höre, in meinem Alltag. Im NLP-Jargon gesprochen: ich setze unzählige Anker, führte dutzende Reframings durch, veränderte meine inneren Bilder. Deshalb ist JAN/A ein autobiographischer Roman – oder besser gesagt: eine autobiographische Selbsttherapie. Aber keine Sorge, die Handlung ist derart weit ins Reich der Fantasie gerückt, das niemand daraus ableiten wird, was genau in meinem Leben geschehen ist. Dennoch kann JAN/A eine Inspiration für kreative Lösungsansätze sein.


«EMBRACE – Fühle die Umarmung des Lebens» dreht sich erstmals nicht direkt um Borderline, sondern um die Gefühle, die ich früher nicht empfinden konnte, die ich aber wiedergefunden habe und die oftmals nicht einfach anderen zu vermitteln sind. Die Umarmung des Lebens, der Moment, in dem alles, wirklich alles, in Ordnung ist, unabhängig von dem, was gerade rundum los ist. Einfach mit sich selbst, der Welt und dem Leben im Reinen zu sein. EMBRACE entstand aus dem Wunsch heraus, nachvollziehbar zu machen, wie sich für mich Liebe, Geborgenheit, Vertrauen, Freundschaft ... anfühlen. Worte, die wir alle kennen, aber wie empfindet jeder einzelne von uns sie tatsächlich? EMBRACE zeichnet Bilder zu den Emotionen.


Darüber hinaus möchte ich hier noch «DIS/CONNECTED – LIEBEN oder LEIDEN? Eine Lebensgeschichte #Borderline» hier anfügen, meine offizielle Autobiographie. Mit DIS/CONNECTED habe ich versucht, all die Anteile meiner zerrissenen Borderline-Persönlichkeit wie Puzzle-Teile zusammenzufügen um das Gesamtbild für mich erkennbar zu machen. Ich analysierte die Symptome, leitete deren Ursprung ab, erkannte, was während der Entstehung schiefgelaufen war und was gefehlt hatte (und ich dank JAN/A wiedergefunden hatte) und zeichnete meinen Weg aus der Dunkelheit zurück ins Licht nach. Die Transformationen von Glaubenssätzen und Gedankenmustern spielen dabei eine wesentliche Rolle, viel entscheidender, als einzelne Ereignisse meines Lebens. Darum endet das Buch auch mit den Worten: «Ich entschied mich zu lieben.»


Auf meinem Blog «reconnected.blog» berichte ich über Alltägliches ebenso wie über komplexe Zusammenhänge. Ab und an stelle ich eine in Echtzeit geschriebene Intervention online um zu zeigen, welche Möglichkeiten man selbst hat, um ausbrechende Emotionen wieder auszubalancieren.


Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich wollte immer schon Schriftstellerin werden. So lange ich mich zurückerinnern kann, habe ich Geschichten erfunden. Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder einmal einzelne Gedichte niedergeschrieben, aber so richtig begonnen habe ich im Oktober 2017. Damals stand ich kurz vor meinem dritten Burnout und fragte mich händeringend, warum ich – trotz all meines Wissens und meiner Erfahrung – wieder an diesem Punkt angelangt war. Ich suchte danach, was ich noch tun könnte. Der «Zufall» (an den ich nicht glauben) beschenkte mich mit der Idee für eine Kurzgeschichte. Also nahm ich mein Laptop und begann zu tippen, öffnete damit ein Tor in mir selbst zu den Bereichen, die Jahrzehntelang abgekapselt waren. Schreiben wurde für mich das Instrument, um mich selbst zu entdecken, die Emotionen in mir zu kanalisieren und sie in konstruktive Bahnen zu lenken. Romantisch formuliert: die emotionalen Ausbrüche meine feurigen Drachen verwandelten sich in romantische Fantasien, die nun hunderte Buchseiten füllen.


Was möchtest du den Menschen mit deinen Büchern vermitteln?

Lebensfreude. Neue Blickwinkel und Sichtweisen. Mut, hinter den Spiegel zu blicken. Vertrauen, den eigenen Weg zu gehen. Zuversicht, das alles auf diesem Weg dazu da ist, uns weiterzubringen – auch wenn es im ersten Ansatz wie eine Hürde wirkt, an der wir lernen und wachsen dürfen. Dankbarkeit – aus meiner Sicht eine wichtige Voraussetzung zum Glücklichsein. Humor – über sich selbst, die eigenen «Fehler» und Irrwege lachen zu können, befreit aus der Falle des Perfektionismus.


Wenn am Ende des Tages die Menschen sagen: «Hey, da ist eine, die tickt ähnlich wie ich, aber die hat sich nicht unterkriegen lassen. Wenn die das geschafft hat, das packt ich das auch.», dann umarme ich in tiefer Dankbarkeit meinen geliebten Dämon Borderline, ohne den all dies nicht möglich gewesen wäre.


Wer übrigens ein Problem mit dem Wort «Dämon» hat, dem sei gesagt: Handlanger des Teufels sind Dämonen erst seit dem Mittelalter. Davor waren sie hilfreiche Geistwesen aus einer Zwischenwelt angesiedelt zwischen den Menschen und den Göttern. Und genau das ist auch mein Dämon – ein hilfreiches (Geist)Wesen.


Mehr zu Lesley und ihren Büchern findet ihr hier.

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