Nachgefragt bei Alan Rossi vom Circus Maramber
Bild/Illu/Video: Christian Imhof

Nachgefragt bei Alan Rossi vom Circus Maramber

Ein Leben als Clown führen – wie kam es dazu und wie viele Jahre machst du das schon?  

Eigentlich machte ich immer eine akrobatische Nummer mit meinem Bruder. Im Jahr 2005 musste ich dann als Clown einspringen. Von diesem Zeitpunkt an startete ich meine Karriere als Clown.


Wie geht deine Familie damit um, dass du deinen Lebensunterhalt als Clown verdienst? Oder stammst du vielleicht aus einer Zirkusfamilie und Clown sein ist gar nicht so ungewöhnlich?
Ich stamme aus einer Zirkusfamilie. Von der Seite meines Vaters sind viele Clowns in der Familie. Also habe ich das im Blut.


Wie wichtig ist dir Familie und wie haltet ihr Kontakt?
Für mich ist die Familie sehr wichtig. Wir haben auch jeden Tag telefonischen Kontakt


War es für dich schon immer klar, dass du Clown werden willst, oder hattest du zuerst andere Pläne?
Als ich klein war, dachte ich nie daran Clown zu werden. Das kam erst viel später.


Wie wird man eigentlich Clown? Gibt es dafür eine Schule, oder Ausbildung? Wie war es bei dir?
Es gibt keine extra Schule für Clowns. Meine Karriere als Clown entstand aus einem Witz heraus. Im Jahr 2005 musste der Clown vom Zirkus, bei dem ich unter Vertrag stand zu einer Gala und der Direktor dieses Zirkus kam auf mich zu und meinte, ich wäre der perfekte Ersatz.


Was gefällt dir an deinem Beruf? Was ist für dich das Schönste am Clown-Sein?
Das schönste für mich ist das Publikum zum Lachen zu bringen. Ich liebe meinen Beruf. Wenn ich ihn nicht lieben würde, dann könnte ich diese Tätigkeit nicht ausüben.


Woher stammen die Ideen für die einzelnen Show-Elemente?
Die Reprisen, die ich mache, sind schon sehr alt.


Die Fahrradnummer hat meine Tochter am meisten beeindruckt. Wie lange bleibt so eine Nummer im Programm, bzw. wie oft wechseln die Clownsnummern?
Das kommt ganz auf den Zirkus drauf an, bei dem ich gerade unter Vertrag stehe. Ich habe acht verschiedene Reprisen die ich je nachdem ans Programm anpassen kann.


Als Clown hat man sicher auch nicht jeden Tag nur fröhliche Tage. Wie gehst du damit um?
Da ich schon mein ganzes Leben im Zirkus arbeite, kann ich ganz gut damit umgehen. An nicht so guten Tagen schalte ich die schlechten Gedanken in der Manege einfach aus.


Wie kommt der Clown zu dem Zirkus, der zu ihm passt? Oder anders gefragt: Hat es genügend Zirkusse für jeden Clown?
Nein, es haben nicht alle Clowns, die ich kenne, im Moment Arbeit. Es gibt leider immer weniger Zirkusunternehmen…


Hast du Vorbilder und wenn ja, welche und warum?
Es gibt viele gute Clowns, aber ein spezielles Vorbild habe ich nicht.

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