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Nachgefragt bei Nesta and the Blondes
Bild/Illu/Video: zVg.

Nachgefragt bei Nesta and the Blondes

Wie ist deine neue Band entstanden? Du warst doch vorher vor allem alleine unterwegs.

Als wir 2017 alle zusammen in ein Haus zogen, fingen wir an miteinander zu jammen. Wir merkten schnell, dass wir alle auf einer Wellenlänge sind und uns musikalisch sehr toll ergänzen. So ergab eins das andere.


Euer Sound scheint von vielen verschiedenen Genres gefärbt. Welche Acts inspirieren euch?

Wir hören alle sehr viel Verschiedenes. Ich zum Beispiel höre alles von «Danny Brown», über «Charles Bradley» zu den «Red Hot Chilli Peppers» und die Liste könnte noch ewig so weiter gehen. Sehr geprägt haben mich ausserdem die Solowerke von «John Frusciante». Aber was wir momentan alle cool finden, ist die Band «Black Pumas». Newcomer die wir feiern sind zum Beispiel «Honolulu» aus Barcelona, wie auch «Sidechick» oder «The Lucies».


Wie würdet ihr euren Sound erklären?

Ehrlich! Die Musik kommt direkt aus dem Herzen! Ich glaube das ist was uns ausmacht. Wir kreieren sie einfach ohne drüber nach zu denken. Deswegen fällt uns das definieren vom Genre auch so schwer.


Im März erscheint euer Debüt. Wie war die Arbeit im Studio?

Die Zeit im Studio war für uns ein schöne aber auch stressige Zeit. Wir hatten zwei Wochen um das ganze Album aufzunehmen, was zum einen oder anderen Nervenzusammenbruch führte…  Wir hatten das Glück an einem wunderschönen Ort ausserhalb von Barcelona in einem von Geistern bewohnten Haus mit unglaublich guten Produzenten zusammen zu arbeiten. Im Grossen und Ganzen ist es die Musik, die wir lieben und sich zwei Wochen nur mit dieser zu beschäftigen, war einfach schön!


Wie ist es mit so vielen Frauen in der Band zu spielen?

Das sind meine besten Freunde! Es ist also ein Traum! Tut mir leid, dass ich ich dir die Frage nicht objektiv beantworten kann. Alles was ich sagen kann, ist dass ich meine Bandmitglieder liebe! Und dass das mit der Band so gut funktioniert, weil es genau diese vier Menschen sind mit denen ich das teilen darf.


Oft wird öffentlich kritisiert, dass Frauen zu wenig gefördert werden. Bei euch in der Band sind sie sogar in der Überzahl. Ist das ein Statement für mehr weibliche Kreativität?

Wenn das ein Statement von uns sein soll, dann eher, dass es scheissegal ist, ob du eine Frau oder ein Mann bist. Ich höre Musik, die mir gefällt. Und gerade hier in Graubünden und auch sonst in der Schweiz habe ich das Gefühl, dass die Girls momentan ziemlich Gas geben. Wie wer gefördert wird, kann ich dir nicht genau sagen.


Ihr seid aus der Surselva. Waren romanische Songs für euch keine Option?

Nein. Tiziana ist die einzige in der Band die romanisch spricht. Und eben wie oben erwähnt, denken wir nicht gross nach was die Musik angeht. Wir machen einfach und die Songs kamen halt in englischer Sprache zu Stande.


Wann kann man euch das nächste Mal live sehen?

Am 13. März 2020 feiern wir im Riders Palace in Laax Plattentaufe. Wir freuen uns auf ein volles Haus.

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