Passionszeit und Essen
Bild/Illu/Video: zVg.

Passionszeit und Essen

Immerhin: Am Anfang der Reformierten Kirche stand einmal ein Wurstessen, mitten in der Passionszeit.


Was also prägt diese Kirche?

Eine Frage, die heute zu stellen gar nicht so einfach ist.

Eine Frage, die heute zu stellen aber vielleicht gerade deshalb nottut!


Was also prägt diese Kirche?

Wäre es dieser Kirche nicht angemessen, dass wir miteinander hungern, aber nicht essen würden? Alles, was Spass macht, hat doch mit Kirche, Glauben und dem lieben Gott nichts zu tun, oder doch?


Oder ist es so, dass diese Kirche sich darin noch auszeichnet, dass ihr selbst und in ihr mittlerweile alles gleichgültig ist? Und wenn alles gleich gültig ist, dann ist dort wohl mittlerweile nichts mehr gültig.


Nein, diese Kirche steht bis heute gerade dafür, dass unser Gott uns nicht nur im Frühling nahe ist, wenn die Blumen blühen und die Vögel zwitschern. Auch dann, wenn der Aschermittwoch des Lebens stattgefunden hat, die Vorräte sich vielleicht dem Ende zu neigen mögen. Auch dann, nein: gerade dann ist der Herr dieser Kirche nahe!

Ja selbst dort, wo das Leben an Grenzen stösst, ist immer noch ER und lässt den Menschen selbst dort nicht allein, wo er meint, von Gott und Menschen verlassen zu sein.


Deshalb ist diese Kirche und sind die Menschen in dieser Kirche in aller Freude dankbar, aber auch trotz aller Sorgen fröhlich.

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