«...sonst setzt’s was in die Fresse!»
Bild/Illu/Video: Hans Rüger

«...sonst setzt’s was in die Fresse!»

Jetzt boten sich mir zwei Möglichkeiten, entweder ich beeile mich oder ich verlangsame mein Tempo und nehme noch zuätzliches Kleingeld hervor.


Meine Wahl fiel auf letzteres. Noch gemütlicher suchte ich nach noch kleineren Münzen und tat dabei so, als würde das Geld in meinen Händen noch nicht ausreichen. Merkwürdiges Fluchen in mir unverständlicher Sprache, hässliche Geräusche und wildes Gestikulieren, welches ich im Augenwinkel und durch die Reflektionen im Bildschirm der Parkuhr wahrnahm, begleiteten mich dabei.


Auf die Zwischenfrage hin, ob es vielleicht noch langsamer ginge, bejahte ich diese und entschleunigte mein Tempo zum Frust des Hintermirstehenden erneut. Gechillte zwei Minuten später - für Ihn vermutlich gefühlte Fünf – um den Parkschein in Höhe von 18.20 CHF zu bezahlen - nahm ich das Ausfahrtticket, verabschiedete mich höflich und wünschte ihm einen ruhigen Abend.


Über den Satzbau und die Grammatik nachdenkend, ging ich zum Auto als mich ein Anruf aus meinen Gedanken riss. Meinem Gegenüber am Telefon erzählte ich das Erlebte und wir hatten sofort ein interessantes Gesprächsthema.


Was lernen wir daraus?

Über eine ähnlich anregende Diskussion eurerseits würden wir uns freuen. Teilt doch mit den anderen Lesern ähnlich Erlebtes oder wie ihr in solchen Situationen handelt oder handeln würdet.

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