5 Kino Apollo 5 CDC
Bild/Illu/Video: Rita Rohner

Summerdays Arbon Samstag

Weiter ging die Reise nach Zürich zu Marc Sway und seiner Band. Das Gelände war proppenvoll und die Stimmung schon megamässig gut. Ich habe das Konzert wirklich sehr genossen, doch keine Fotos geschossen, da ich den Zug verpasst hatte und dementsprechend mit meinem Auto nach Arbon gefahren bin. Der Parkplatz war günstiger als ein Zugticket, mit dem zusätzlichen Vorteil, dass ich auch nach Hause konnte, wann ich wollte.


Als nächste Station auf der Schweizerreise stand das Wallis auf dem Lineup. Mit Stefanie Heinzmann hatte der Kanton da eine klasse Stimme, die neben der Mundartsängerin Sina, wie kaum jemand anders mit dieser Region assoziiert wird. Stefanie ist nach wie vor ein sicherer Wert für Veranstalter von grossen Festivals, denn ihr Konzert schaffte es die Menge zu fesseln.


Zurück aus dem Wallis gab es noch einen Zwischenstopp in der Westschweiz bei Bastian Baker. Seinem ungeheuren Charme konnte sich am Summerdays niemand entziehen, genauso wie seiner mit Hits gespickten Musik. Das Publikum kreischte und stampfte auf dem feuchten Gelände im Rhythmus seines Sounds. Dicht drängten sich die Menschenmasse nach vorne, um einen immer besseren Blickwinkel auf ihr Idol zu erhaschen.

Wie am Tag zuvor war das Festival auch am Samstag ausverkauft. Die Leute verteilten sich einigermassen gut, doch wenn man eben den einen oder anderen Künstler aus der Nähe sich ansehen wollte, wurde es eng und definitiv nichts für Menschen mit Platzangst und/oder Berührungsängsten. Dann gab es noch junge Erwachsene, die haben vorne bei der Bühne fast zwölf Stunden ausgeharrt haben.

Kodaline wurde genauso euphorisch begrüsst wie die Schweizer Bands. Bekannt durch TV-Serien wie Grey’s Anatomy, Castle, The Vampire Diaries hat die Formation schon einen gewissen Bonus beim Publikum. Die alternative Rockband aus Irland überzeugte auch live, da vielen Zuhörern ihr Repertoire, wie oben schon erwähnt, bereits geläufig war.  


Wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre, ich würde das wohl niemandem glauben, wie ein Mark Forster es schafft, die Masse zu mobilisieren, einfach unglaublich. Ich bin ja schon an vielen Festivals mit Starbesetzung gewesen, aber was da Mark auf die Beine gestellt hat, hatte schon ein anderes Level.  Trotz Ohrenstöpsel war das Gekreische der vielen weiblichen Fans äussert schmerzhaft und einfach nur extrem laut. Ich kann mir sein einnehmendes Charisma nur schwer erklären.  


Alvaro Soler wurde ebenso frenetisch empfangen wie am Nachmittag ein Bastian Baker, doch nicht mit einer solch hohen Anzahl Dezibel wie Mark Forster.

Seine Musik trifft den Nagel auf den Kopf, für die Leute, die vor allem Sonne, Strand und das Ferienfeeling mögen und das Ganze um Mitternacht am Ufer des Bodensees.

Während dem Konzert sind dann doch schon viele heimgefahren, was wohl den Anschlüssen mit dem öffentlichen Verkehr geschuldet ist.


Ein schönes Summerdays Festivals 2019 ging mit Alvaro Soler's Sommersoundtrack zu Ende und was übrigbleibt, ist viel Arbeit für die Helfer, welchen ich an dieser Stelle herzlich für das einmalige Erlebnis danken möchte.

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