Telepathie verbindet Mutter und Kind
Bild/Illu/Video: Sandra Peters

Telepathie verbindet Mutter und Kind

Im Kleinkind Alter gibt es Mutter zu verstehen, dass sie im Jetzt leben soll, indem es sich auffällig verhält, Faxen macht oder aufgedreht ist. Immer dann, wenn Mutter mit ihren Gedanken weit abschweift. Wenn es krank ist und Nähe braucht, merkt es sofort, wenn Mutter nicht mehr neben ihm liegt, obwohl wenn es schon in den Tiefschlaf abgedriftet ist.


Es ist ein durchsichtiges Band. Man sieht es nicht. Aber es ist da. Und für mich ist es rot. Ein Band wie die Nabelschnur, die den Embryo mit dem Mutterkuchen verbindet. Ein leiser Gedanke, der ständig zwischen Mutter und Kind hin und herschwebt. Wie geht es dir? Wie geht es mir? Ein Band, welches keine Worte benötigt, sondern durch die Schwingungen der Gefühle funktioniert. Es ist etwas von Vielem, was wir Menschen nicht sehen. Deswegen nicht daran glauben. Nicht verstehen. Etwas offensichtlich Spürbares. Man muss nicht immer alles sehen um zu verstehen. Man kann es fühlen. Das Kind und die Mutter verbindet dieses Band ein Leben lang.


Das Selbe passiert mit Gedankenübertragung. Wie oft passiert es, dass man an eine Freundin denkt: «Ach ich sollte endlich mal wieder mit ihr abmachen», und noch am selben Tag schreibt diese Freundin das, was man gedacht hatte. «Wann treffen wir uns wiedermal?»


Das Kind hat ungehindert Zugang zu seiner Gefühlswelt. Es fühlt alles in ihrer Reinheit. Noch ist es vollkommen. Ungefiltert kann es Stimmungen anderer wahrnehmen, wie ein saugender Schwamm. In der Kindheit ist alles extrem. Dieses ungeheuerliche Unbehagen, wenn man als Kind gelogen hat. Was denkt der Erwachsene bei einer Lüge? Notlüge, was soll’s!


Der Umgang mit Kindern lernt dem Erwachsenen, selbst nachzufühlen. Gefühle präsenter wahrzunehmen.

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