«Üseri Nacht»
Bild/Illu/Video: Sandra Peters

«Üseri Nacht»

Ma seit as brännts Kind, das scheut z Füür.
Dem wos am wenigschta erwartet, passiert z Abentüür.

Es sig besser en Spatz ir Hand, als a Tuuba ufem Dach z ha.

Stilli Wasser sind tüüf - Gegasätz züchend sich ah.

Geld regiert d Wält, Kleider machend Lüt.
Kunnd Ziit, kunnd Rat - us nüt wird nüt.

Afanga sig z Gheimnis vo jedem Erfolg.

Aber Reda isch Silber, schwiiga isch Gold.


Z Aug isst mit und bi diar kriegi Hunger.
Vergiss dia Schwalba, du bisch für mi dr Summer.

Du machsch was mit miar, was no kaini hed gmacht.

Drum lahn üs zäma drvo flüüga, das isch üseri Nacht.


Ma seit in dr Not frisst dr Tüüfel Flüüga.

Und wer handelt, de welli sicher betrüga.

Hünd wo bellend, dia biissendi nid.

Und alli Wunda werdendi gheilt vo dr Ziit.

Langi Red, kurza Sinn. Dörfi bi dim Topf dr Deckel si.
I stahn dah im Räga, uf Räga folgt Sunnaschii.

A Hand wäscht di ander. Liaber stumm als dumm.
Und hüt Abed füahrend alli Wäg zum Rum.

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