Warum ich meinen Mund nicht halte
Bild/Illu/Video: Heidi Troisio

Warum ich meinen Mund nicht halte

In der Schule wurde ich dann auch öfters enttäuscht, weil sich die andere Partei umgekehrt nicht unbedingt für mich einsetzte. Auch heute werde ich oft (berechtigterweise) gefragt, warum ich meine Nerven für Menschen strapaziere, die mir eigentlich egal sein könnten. Heute weiss ich: Ich mach das nicht für die anderen, sondern für mich! Es geht um meine Prinzipien, mein Gewissen, meine Weltanschauung. Ich kann nur mit mir im Reinen sein, wenn ich mich dafür einsetze. Lautstark. Für mich und für die anderen.

Es ist nicht fair, Schwächere zu plagen! Es ist nicht fair, in einer Gruppe Einzelne zu bedrohen! Es ist nicht fair, eine Mitarbeiterin ohne sichere Beweise in Teufelsküche zu bringen! Und es ist nicht fair, mich anzugreifen, nur weil ich eurer Meinung nach besser meinen Mund halten sollte.


Wenn sich alle denken, das geht mich nichts an und schweigen, ändert sich nichts. Heute ist mir bewusst, dass es ist nicht jedermanns Sache ist, seine Stimme zu erheben. Aber - und das wünsche ich mir - unterstützt wenigstens diejenigen, die sich getrauen, für sich und andere einzustehen. Ihr könnt einer anderen Stimme mehr Gewicht verleihen und die Welt so ein kleines bisschen besser machen!


Zum Schluss noch ein paar Worte zum Bild:

Das sind meine markanten Gesichtszüge – unspektakulär in Szene gesetzt für dieses Symbolbild.

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