Wenn ich einmal Kinder habe…
Bild/Illu/Video: Heidi Troisio

Wenn ich einmal Kinder habe…

(Fast) jede Frau hat sich schon einmal Gedanken darüber gemacht – auch ich. Oder soll ich schreiben: Vor allem ich?


Für mich war schon immer klar, dass ich einmal heiraten und Kinder kriegen möchte.


Tatsächlich habe ich dann vor sieben Jahren meinen Mann kennengelernt, drei Jahre später haben wir geheiratet und neun Monate später die freudige Nachricht: Ich – oder besser gesagt Wir! – sind schwanger. Von da an wurden meine Vorstellungen schon konkret.

Kaum schwanger, wusste ich schon, wie es mit einem Baby läuft:


Das erste halbe Jahr schläft es bei uns im Schlafzimmer im Beistellbett, anschliessend kommt es in sein eigenes Zimmer. Stillen wollte ich auch ein halbes Jahr, höchstens ein Jahr. Schliesslich ist es komisch, ein Kind zu stillen, das bereits laufen und sprechen kann. Das war meine Meinung damals. Und ich hatte noch viele andere Erwartungen an das Kinder-Aufziehen, Mamisein oder die Geburt (aber das ist ein anderes Thema…).


Dann kam unser Sohn zur Welt und alles kam anders… schleichend! Unser Baby schlief tatsächlich die ersten sechs Monate im Beistellbett, wechselte dann anstatt in sein eigenes Zimmer direkt in unser Bett. Aus unserem Ehebett wurde ein 2.5 Meter grosses Familienbett. Ausserdem habe ich meinen Sohn fast zwei Jahre lang gestillt – weil es einfach das Natürlichste auf der Welt ist!


Und wusstet ihr eigentlich, dass das natürliche Abstillalter zwischen zwei und sieben (ja ihr habt richtig gelesen) liegt? Nein? Ich vorher auch nicht.  


Kinder verändern einfach alles, unsere Gefühle, unsere Einstellung, unsere Interessen, unser Leben!  So vieles kam anders als geplant und ich müsste eigentlich selbst am besten wissen, dass es nichts nützt, jetzt schon grosse Pläne mit zwei Kindern zu schmieden. Aber ich bin irgendwie unbelehrbar.


Kaum schwanger habe ich wieder ganz genaue Vorstellungen wie das Ganze mit zwei Kindern läuft. Ihr glaubt es kaum, aber im Kopf plane ich bereits den Alltag zu viert… Was dieses Mal anders kommt als erwartet, kann ich euch dann im Herbst nach der Geburt unseres zweiten Wunders erzählen! ;-)

Zum Schluss noch ein paar Worte zum Bild:

Das Foto zeigt einen kleinen Einblick in unserer Schlafzimmer mit unserem Familienbett. Es ist 2.50 m breit und besteht aus zwei zusammengeschraubten Malm-Betten von Ikea.

Themenverwandte Artikel

Fünf Fragen an Roman Zinsli von Red Queen
Bild/Illu/Video: zVg.

Fünf Fragen an Roman Zinsli von Red Queen

Musikperlen: «No Future – Wohri Fründschaft» (2008)
Bild/Illu/Video: zVg.

Musikperlen: «No Future – Wohri Fründschaft» (2008)

The Three Sum: Zurück zu ihren Wurzeln
Bild/Illu/Video: zVg.

The Three Sum: Zurück zu ihren Wurzeln