«Wunderschön»
Bild/Illu/Video: Sandra Peters

«Wunderschön»

Es isch nid din Tag gsi, si hend wieder nu über di glacht.
Gseit, du könnisch nüt und di so richtig fertig gmacht.
Dini Tröim sind zerplatzt, grad wia Seifablottera ir Luft.

Du fühlsch di allai und merksch, wia’s di innerlich verrupft.
I säga diar, jetz erscht rächt. Lahn dia Affa eifach stah.

Du bisch vo niamertem dr Knächt. Es isch Ziit zum wiitergah.

Wenn du selber zu diar stah kasch, wird’s Stärnschnuppa rägna.  

Wenn du di selber liaba kasch, wird diar d Liabi begägna.


Tanz als gäbtis kai Mora.
Sing, als wärsch drfür gebora.

Wemmas würklich fühlt, denn dörfma’s au zeiga.
Du muasch di vor niamertem als vor diar selber verneiga.


Du bisch wunderschön.
Au wenn si’s nid verstönnd.

Lahn diar das nia usreda.

Es isch dis und nid ihres Läba.


Si werdend’s versuacha, di z klii macha, zeig na dr Finger.

Du bisch zu Grösserem gebora als all dia Spinner.

Si werdend din Wäg nia verstah, will si nid in dina Schuah laufend.
Si hend z Gfühl, als sig perfekt, wenn si sich dia Markakleider kaufend.
Doch wichtig isch dis Härz, wo am richtiga Ort schloht.

Au wennd momentan Angscht drvor hesch, wia’s wiiter gaht.

Wo’s Schatta hed, isch meischtens d Sunna nid wiit.
Fang an di z glauba, wil es isch dini Ziit.

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