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Déjàvu melden sich zurück
Bild/Illu/Video: zVg.

Déjàvu melden sich zurück

Im November 19 ist euer Debüt «Where dreams begin» erschienen, wenige Monate später waren Konzerte schon nicht mehr möglich. Wie viele Shows konntet ihr trotzdem noch spielen mit der neuen Platte?

Geplant waren für unsere Tour über 30 Konzerte, gespielt haben wir 21 Gigs.


Wie schlimm war es für euch, dass plötzlich alle Clubs geschlossen haben?

Das ist natürlich sehr schade, aber in erster Linie denken wir dabei an all die Betroffenen in der Qultur- und Gastrobranche. Wir hoffen sehr, dass Sie diese Zeit irgendwie überstehen und es irgendwann wieder möglich ist in all diesen Clubs live zu spielen.


Ich kann mich dran erinnern, dass ihr plötzlich das Musizieren auf der Strasse für euch entdeckt habt. Wie war dieses Erlebnis für euch als Band?
Wir haben dies einerseits für uns aber auch für die Menschen zuhause gemacht. Die Reaktion darauf war viel grösser als erwartet und die Freude war sehr gross, dass wir mit unserer Musik etwas Leichtigkeit in diese ganze Sache gebracht haben. Strassenmusik zu machen ist halt etwas ganz anderes als auf der Bühne stehen. Wir haben ja wirklich ganz ohne Strom gespielt, was eine Herausforderung ist, die wir gut gemeistert haben. Wir konnten so zeigen, dass wir wirklich Musik machen können, auch ohne PA und Effekten. Dies hat uns auch in den Medien unerwartet willkommene Aufmerksamkeit generiert.


Inwiefern hat Corona eure Kreativität beeinflusst?

Da wir unsere geplante Tour unterbrechen mussten, konnten wir uns früher als geplant dem Songwriting widmen. Wir versuchen einfach stets das Beste daraus zu machen....


Sehen eure Tourpläne für dieses Jahr besser aus, als die im 2020?

Wir haben zur Zeit noch keine konkreten Tourpläne für 2021. Es sind zwar einzelne Daten geplant, aber niemand weiss zum jetzigen Zeitpunkt wann Konzerte wieder möglich sind. Wir werden über das Jahr verteilt mehrere Singles veröffentlichen und wenn diese Coronazeit mal Geschichte ist, wäre gegen Ende 2021 wieder eine Tour mit 20-30 Konzerten geplant...


Die neue Single «Ghost in my mind» hat einen leicht aggressiven Unterton. Ist da dran Corona schuld?

Ich glaube diese sehr schwierige Zeit geht an niemandem spurlos vorbei, aber nein, ich denke nicht, dass Corona einen grossen Einfluss darauf hatte. Für mich ist es auch eher eine energische Entschlossenheit als einen leicht aggressiven Unterton. In diesem Song geht es um die Angst in uns, die versucht uns zu kontrollieren. Welche wir jedoch nicht mehr brauchen und bereit sind einen neuen Weg einzuschlagen. Und dieser zeigt steil nach oben, lets rock!


Im Video sieht man vor allem dich. Ist es auch ein Zeichen dafür, wie fest es dir fehlt, mit deinen Jungs die Bühne zu stürmen?

Dies fehlt mir auf jeden Fall, hat aber nichts damit zu tun, dass ich alleine zu sehen bin. Es war 1. schlicht einfacher zu Coronazeiten nicht alle zusammen zu drehen und 2. ist der Text von «Ghost In My Mind» aus meiner Feder und hat für mich eine persönliche Bedeutung. Und zu guterletzt wollten wir kein 0815 Video mit Band machen, weshalb ein «Female who rocks» Video enstanden ist.


Ist das Lied ein Vorbote für ein neues Album?
Nein, ein ganzes Album ist nicht geplant. Wie oben schon beschrieben, werden wir im 2021 mehrere einzelne Singles veröffentlichen.

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