Bild/Illu/Video: Christian Imhof

Neue Anlaufstelle in Gams eröffnet

Die frisch bezogene Praxis von Jenny Schwarz liegt zentral gelegen in Gams. Bei der Schule vis-à-vis gibt es genügend Parkmöglichkeiten und auch sonst ist der neue Raum, in dem die Therapeutin ihre Kundinnen und Kunden empfängt schnell und leicht zu finden. «Ich bin sehr glücklich mit dem kleinen, aber feinen Raum. Hier habe ich mein Reich, in dem ich schalten und walten kann, wie ich es will», erzählt die Therapeutin, die zuvor ihr Geschäft mit einer anderen Person geteilt hatte. «Auch wenn der Raum sehr viel Platz bietet, habe ich auf ein Sofa verzichtet, wie man es sonst bei solchen Sitzungen kennt. Ausserdem unterhalte ich mich gerne von Angesicht zu Angesicht mit meinen Patienten.»


Esoterik - nein danke!
Jenny Schwarz, die anlässlich des Tags der offenen Tür extra ein üppiges Buffet organisiert hat, fühlt sich sichtlich wohl an ihrem neuen Standort. «Der Sessel ist sensationell. Den musst du ausprobieren!», animierte sie alle Gäste und in der Tat, der moderne Bürostuhl ist an Komfort kaum zu überbieten. Die Therapeutin mit deutschen Wurzeln hat Geschmack und es ist gut vorstellbar, dass hier einige Personen bereit sind, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. «Ich mache eigentlich keine Coachings», sagt Schwarz, die sich sich auf rasche Veränderungen spezialisiert hat. «Auch Kartenlegen oder Geisterbeschwörungen sind überhaupt nicht mein Fall. Wenn es jemandem hilft, ist dagegen sicher nichts einzuwenden, aber ich versuche hier mit meinen Patienten Lösungen zu finden, die ihr Leben optimieren und nicht ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.» Wichtig sei ihr vor allem, dass alle, die zu ihr kommen, nach kurzer Zeit mit einem besseren Gefühl als zuvor wieder aus dem Raum gehen.


Schnelle Veränderung statt Medikation

Es sei momentan noch schwierig, da die von ihr praktizierte RTT – Rapid Transformational Thearapy oder auf Deutsch Schnelle Veränderungstherapie von den Krankenkassen bisher noch nicht gedeckt werde. Doch Schwarz ist es klar, dass sie lieber auf diese Methode, anstatt auf Medikation der Patienten setzen will. «Sicher, kann man jahrelang durch von der Krankenkasse finanzierte Sitzungen mit einem Psychologen gehen und gleichzeitig mit Psychopharmaka die Symptome unterdrücken; ich bin aber eher Fan von wirklichen Veränderungen.» Die bisherigen Erfolgserlebnisse haben Jenny Schwarz animiert noch tiefer in das Thema einzutauchen und komplett auf die Karte mit der eigenen Praxis zu setzen. Wenn dabei noch ungehörten Betroffenen Gehör geschenkt wird und aktiv Probleme aus der Welt geschaffen werden, ist die Praxis jetzt schon ein Grosserfolg, der zeigt, dass es in dieser Gesellschaft doch noch Menschen gibt, die für eine Veränderung sorgen könnten.  

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