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Chapella zum 39. Mal
Bild/Illu/Video: zVg

Chapella zum 39. Mal

Wie schnell war euch klar, dass es in diesem Jahr ein Chapella geben wird?

Wir haben bereits früh entschieden, dass wir unser Open Air, falls es möglich ist, durchführen werden. Die Entscheidung fiel dann Mitte Juni, als der Bund bekanntgegeben hat, unter welchen Bedingungen Anlässe durchgeführt werden können.


Welche Rolle spielen die drei Gs bei euch?

Wir setzen dieses Jahr auf die Umsetzung mit dem Covid-Zertifikat. Dies, um ein möglichst sicheres Festival organisieren zu können  und um ohne weitere Einschränkungen wie eine Sitz- oder Maskenpflicht ein tolles Chapella Open Air zu erleben.


Wie viel Mehraufwand wird es für euch sein, die Sicherheitskonzepte umzusetzen?

Es wird einige Mehraufwände speziell in der Infrastruktur geben. Das Gelände wird dieses Jahr komplett abgesperrt sein. Zudem werden wir mit der Ticketausgabe eine Kontrolle des Zertifikats durchführen müssen.


Malans und Chapella finden statt, das Lumnezia und das Quellrock setzen aus. Inwiefern können die Kleinen profitieren, dass in diesem Sommer kein Überfluss an Festivals stattfindet?

Wir gehen davon aus, dass dieses Jahr einige Gäste dabei sein werden, welche zum ersten Mal bei uns sind. Wir freuen uns darauf, einige neue Gesichter am Chapella zu sehen.


Ich kann mich erinnern, dass ihr vor ein paar Jahren vom Megaevent auf ein familienfreundliches Programm ohne Alkoholausschank umgestellt habt. Sind solche Openairs im kleineren Rahmen die Zukunft von Musikfestivals in Graubünden?

Wir sind überzeugt, dass das Konzept zu uns passt und dies auch unseren Chapella Spirit ausmacht. Durch die zahlreichen Feedbacks unserer Besucher fühlen wir uns bestätigt. Wir möchten eine Open Air für alle Generationen und Personen mit möglichst wenigen Einschränkungen durchführen.

Neben We are AVA, Kids of Adelaide, Suzie Candell, Head Smashed und Sebass, finden sich mit Prefix und Reat auch Engadiner Bands in eurem diesjährigen Programm. Wie wichtig ist es euch, diesen eine Plattform zu bieten?

Uns ist die Förderung aufstrebender, lokaler Bands sehr wichtig, da wir dem Engadin, der heimischen Qultur und der romanischen Sprache eine Chance geben möchten. Leider werden wir durch gewisse Institutionen seit Jahren nicht unterstützt, obwohl wir genau solchen Bands und der romanischen Sprache eine Plattform bieten.

Als Familienfestival sorgt ihr euch immer darum, dass auch die Kids zum Zug kommen. Was steht dieses Jahr für sie zur Verfügung?

Dieses Jahr haben wir für unsere Kids wieder einiges auf Lager. Neben einer Hüpfburg, die das ganze Wochenende zur Verfügung steht, haben wir mit Pfote mampft Quark am Sonntag einen ganz speziellen Kinderakt im Repertoire.


Für jemanden, der noch nie bei euch war: Warum muss man unbedingt mal bei euch vorbeischauen?

Grandiose Bands und die familiäre Stimmung mit rund 200 Kids inmitten einer atemberaubenden Kulisse machen das Chapella Open Air immer zu einem besonderen Erlebnis.

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