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Um was es wirklich geht
Bild/Illu/Video: Christian Imhof

Um was es wirklich geht

Jeder hat Träume. Manche entstanden in der Kindheit. Doch oft wurde es im Verlaufe der Jahre immer unwahrscheinlicher, dass sich diese Kindheitsträume verwirklichten. Ich wollte immer Astronaut oder Feuerwehrmann werden, als ich jung war. Heute bin ich Kaufmann und arbeite in der Versicherungsbranche.


Wir sahen uns der Realität konfrontiert und glaubten nicht daran, dass wir jemals unsere grössten Träume erreichen würden. Wir gaben auf und wurden gefühlstaub. Manchmal sollten wir die Realität vergessen und uns nur auf unsere Träume konzentrieren. Was wollen wir wirklich? Folgen wir unseren Träumen können wir viele Probleme lösen, da wir glücklicher und zufriedener werden. Alles erscheint einfacher, jedes Problem wird kleiner sobald man ein glückliches Leben führt. Halte fest an deinen Träumen und gib sie niemals auf für die Realität, ganz egal wie schlimm diese aussehen mag.


Es geht im Leben darum etwas zu erreichen, um glücklich sterben zu können. Geld, Macht und der ganze Besitz, den wir im Lauf eines Lebens anhäufen wird uns nicht glücklich machen. Seit ein paar Jahren setze ich darum nur noch auf Erfahrungen. Ich will Erfahrungen machen, damit ich an meinem Lebensende etwas habe, woran ich mich erinnern kann.


Vergleichen wir doch am besten die Ferientage mit den Arbeitstagen: Viele haben einen Beruf, den sie nicht mögen, ich zähle momentan noch dazu. Wenn man in einem Mix von Arbeit und Freizeit leben kann, einer gesunden Mitte zwischen Arbeit und Freizeit, dann bräuchte man keine Ferien mehr.


Sobald du kannst, nimm dir Zeit für dich selbst. Vergiss Social Media, YouTube und so weiter. Sei im Moment und denke nach: Was soll ich mit meiner Zeit (Tag, Woche, Monat, Jahr, Leben) anfangen? Je mehr Zeit man mit sich selbst verbringt, desto mehr werden die Lebensträume hervorstechen und unwichtiges wird vergessen gehen.

 

Das Sprichwort: «Sich selbst am nächsten sein», soll meiner Meinung nach nicht als Egoismus oder Gemeinschaftsfeindlichkeit verstanden werden. Wenn wir uns selbst nämlich kennen und akzeptieren wer wir sind, können wir die Welt verbessern, indem wir anderen zeigen wie es funktioniert.


In meinem Leben geht es um Einfachheit, um frei leben zu können, um meinem Träumen zu folgen und um Zeit für andere zu haben. Gemeinsam sind wir stark!

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