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«Release ist erst nach der Pandemie.»
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«Release ist erst nach der Pandemie.»

Seit bald drei Jahren gibt es die Tonbox in Chur. Andi Biedermann ist zufrieden, wie sich sein Baby entwickelt hat. «Uns geht’s prima. Wir durften in den letzten 3 Jahren wirklich tolle Projekte realisieren.» In dieser Zeit sind viele kreative Produktionen bei ihnen in der Bündner Hauptstadt entstanden, was es für ihn nicht leicht macht, die Höhepunkte hervor zu heben. «Ich würde sagen die Bündner Rockband Red Queen war ein Highlight. Eine weitere Bündner Perle waren selbstverständlich Lime. Auch das Projekt «Social Misdancing» mit Gimma und Any Sabadi war definitiv ein Highlight mitten im Lockdown 2020.»


Corona hat vieles verändert
Die Pandemie war für das Musikstudio in Chur keine allzu grosse Umstellung, schwieriger war die Situation laut Biedermann beim Gesangsunterricht. «Ich selbst bin es mir von meiner internationalen Kundschaft gewöhnt über die digitalen Medien zu unterrichten. Für die regionalen Schülerinnen und Schüler war es allerdings eine mühsame Umstellung. Deshalb haben viele während des Lockdowns pausiert.» Ebenfalls hätte der Musiker im vergangenen Sommer eigentlich gerne seine Liebste Melanie geheiratet, doch auch dort hatte Corona die Finger im Spiel. «Der Lockdown und die Pandemie kamen uns dazwischen. Deshalb werden wir unsere Hochzeit auf ein neues Datum verschieben. Wie, wann, und so weiter, das wissen wir selbst noch nicht.»

Singles statt Alben sind gefragt
Biedermann und sein Geschäftspartner Ryan Michl sind im vergangenen Jahr über die Bücher. Obwohl sie momentan gerade in einer Albumproduktion mit Vali Alig aka Valimusic stecken, richte sich die Nachfrage der Kunden eher auf einzelne Stücke. «Wir haben für einige Künstler Songs komponiert und vorproduziert. Einige davon werden 2021 veröffentlicht. Während des Lockdowns, aber speziell während meiner Quarantäne war ich sehr kreativ und habe mich in anderen Musikstilen versucht, um meinen musikalischen Horizont zu erweitern.» So schaffen es doch einige Lieder mit der Handschrift des Liechtensteiners im nächsten Jahr in die unterschiedlichsten Playlisten in und ausserhalb der Region.


Neue Androbbsongs erst nach der Pandemie

Etwas komplexer sei die Planung, wenn es um seine Stammband Androob gehe. «Das steht noch in den Sternen. Da die Band aufgrund meiner Selbstständigkeit regelmässig zu kurz kommt, geht es mit dem neuen Album schleppender voran als es mir lieb ist.» Aber er und seine Jungs seien zumindest wieder dran und das Ziel sei es, in diesem Jahr das neue Album noch aufzunehmen. «Ein Release ist erst nach dem Ende der Pandemie geplant, damit man auch wieder auf die Bühne kann, um es zu promoten.», sagt Andi Biedermann selbstsicher. Die zusätzliche Zeit bis dahin komme gerade richtig. «Da wir ja mittlerweile, mit fast 20 Jahren Bandgeschichte, zum alten Eisen gehören, fühlen wir uns nicht mehr gestresst und lassen uns auch bewusst mehr Zeit.»

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